Die Klettermäuse des Bergbund Hausham auf der Schönfeldhütte
Start war am Samstag den 15.August um 10:00 Uhr am Bahnhof Hausham. Nachdem alle Mäuse und Betreuer auf die Autos verteilt waren, gings los in Richtung Spitzing. Das Wetter war auch richtig gut: blauer Himmel und sehr warm - was bis dahin in diesem Sommer noch nicht so oft der Fall war. Am Langzeitparkplatz der Taubensteinbahn stellten wir die Autos ab und gingen am Seeufer entlang zum Spitzingsattel. Nun ging es dann richtig los bergauf: zu Anfang über die Wiese dann in den Wald hinein. Es hatte die Tage zuvor geregnet und deshalb war der Weg ausgesprochen rutschig. Aber wie es sich für Mäuse gehört wuselten alle ohne Probleme und in flottem Tempo über Stock und Stein. Als wir den Wald hinter uns hatten und wieder blauem Himmel über uns hatten, machten wir eine kurze Rast. Anschließend kam noch die Querung unter dem Wilden Fräulein entlang und schon waren wir auf der Hütte - viel schneller als erwartet. Nachdem wir uns angemeldet hatten bezogen wir unser Lager. Regina hatte ein paar lustige Spiele vorbereitet womit die Zeit recht schnell verging. Anschließend durften wir noch im Stall der Schlierseer Schnufferl Hütte beim Melken zuschauen. Das war wirklich interessant: mal zusehen, wo die Milch  herkommt bevor sie im Tetrapack landet; und wie der Rahm abgeschöpft wird. Danach verzupften sich die Mäuse in ihr Lager auf der Wiese hinter der Hütte, in das erwachsene Männer keinen Zutritt hatten. Um ca 19:00 gab es dann noch mal ein Schauspiel in der Schnuffer Hütte: die Magermilch wurde an die Kälber verfüttert. Das war eine Aufregung im Stall, und gesabbert haben die Kälber auch ganz schön. Anschließend gabs Abendessen und dann Bettruhe. Naja -- Bett schon, aber das mit der Ruhe zog sich noch ein wenig hin. Die Nacht verlief im Großen und Ganzen aber ohne Aufregung, mit oder ohne Schlaf. 
Am nächsten Morgen waren einige schon ganz schön früh munter. Nach einem guten Frühstück räumten wir das Lager und deponierten unsere Rucksäcke unten im Keller der Hütte. Danach kam der Gipfelsturm. Mit ein paar Pausen und etlichen Märchen von Regina erreichten wir gegen 13:00 den Gipfel des Jägerkamp. Wegen der Schwärme von fliegenden Ameisen konnten die Mäuse den Ausblick vom Gipfel aber nicht so richtig genießen. Deshalb machten wir uns bald wieder auf den Weg nach unten. Bei der Hütte gabs erst mal ein Eis für die Mäuse und ein Radler für die Erwachsenen. Allzulange hielten wir uns nicht auf, denn die Kinder wurden schon ein bißchen müde. Während des Abstiegs sammelten wir noch ein paar große Stücke Baumrinde, um daraus am See noch Boote zu bauen. Gottseidank war der Weg durch den Wald wegen des trockenen Tags zuvor und der warmen Nacht nicht mehr ganz so rutschig wie am Vortag. Nach einer kurzen Rast oberhalb vom Spitzingsattel erreichten wir den See. Unterhalb des Parkplatzes wurden aus den Rindenstücken noch Flöße hervorgezaubert. So richtig schwimmen wollten die aber leider nicht, wahrscheinlich war der Baum aus Steinholz. Am Parkplatz gab es dann noch ein paar Gummibärli für alle, bevor wir uns auf den Heimweg machten.
Also die Klettermäuse können nicht nur klettern, sondern am Berg sind sie auch ganz gut unterwegs!
Ein paar Bilder haben wir natürlich auch gemacht, und die könnt ihr hier angucken!
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