Deutscher Alpenverein - Sektion Bergbund Hausham e.V.
Sektionstour von der Zugspitze zur Alpspitze über den Jubiläumsgrat, 5.9.2004
Route: Mit der ersten Gondel der Eibseebahn zum Zugspitz-Gipfel. Von dort über Innere, Mittlere und Äußere Höllentalspitze sowie Vollkarspitze zur Grieskarscharte (Jubiläumsgrat). Dann Aufstieg über den S-Grat zum Alpspitz-Gipfel. Abstieg über den Klettersteig (Nordwand-Ferrata) zum Osterfelderkopf und mit der Seilbahn ins Tal nach Hammersbach.   
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Viel zu früh aufgestanden: Warten auf die erste Gondel der Eibsee-Bahn, ... ... die uns dann um kurz nach acht ein paar Meter unterhalb des Gipfelkreuzes der Zugspitze entläßt. Gar nicht so einfach übrigens, im Labyrinth der Gipfelstation den richtigen Ausgang ins Freie zu finden. Los geht's, die ersten paar Meter noch auf dem bequemen Weg des vom Höllental heraufführenden Steiges.
Bald jedoch beginnt der eigentliche Grat, am Anfang noch hauptsächlich Gehgelände. Wir kommen recht zügig voran. Rückblick zur Zugspitze. Gipfelkreuz und Bergstation leuchten in der Morgensonne. Nach einer guten Stunde Gehzeit - kurzer Halt für eine erste Trinkpause.
Weiter geht's, ständig bergauf und bergab, auf die Innere Höllentalspitze zu. Unterwegs ein herrlicher Blick hinab ins Höllental. Von weit unten leuchtet das rote Dach der Höllentalangerhütte herauf. Das erste Zwischenziel, die Innere Höllentalspitze ist erreicht. Zeit für eine Brotzeit.
Das nächste Etappenziel - die Mittlere Höllentalspitze. Bald danach dann die Biwakschachtel und die ersten Bergsteiger, die uns aus der Gegenrichtung entgegenkommen: Gut die Hälfte des Wegs liegt hinter uns. Nach Überschreitung der Äußeren Höllentalspitz geht's runter auf die Vollkarspitze zu.
Die letzten Meter vor der Scharte sind richtig steil. Bald danach ist die Abzweigung zum Hochblassen erreicht. Zeit für eine ausgiebige Brotzeit. Jetzt geht's bloß noch rüber zur Grieskarscharte und von dort dann über den Südgrat rauf zur Alpspitze.
Nach knapp 6 Stunden haben wir die Grieskarscharte und damit das Ende des eigentlichen Jubiläumsgrates erreicht. Ein Blick zurück, wo der lange Grat sich mittlerweile in Quellwolken hüllt... ... und kurz danach auf dem Alpspitzgipfel dann Freude über die gelungene Tour. Und eine ausgiebige Gipfelrast.
Beim Abstieg über die Nordwand-Ferrata können wir uns Zeit lassen... ... und wundern uns über die allzu verschwenderische Vielzahl an Trittstiften, Klammern und sonstigen Eisenteilen, die das Gehen oft mehr behindern als erleichtern. Ein kühles Getränk auf der Terrasse der Osterfelder-Bergstation - ein schöner Abschluß einer anstrengenden Tour, bevor wir mit der Seilbahn zurück ins Tal gleiten.
 


Fotos: Steffi Wänninger, Michael Altmann und Gisela Kunz


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