Deutscher Alpenverein - Sektion Bergbund Hausham e.V.
Winterraumtour im Ultental /Südtirol, 27.-29.12.2004
Die jährliche Winterraumtour zwischen Weihnachten und Silvester ist eine mittlerweile traditionelle Veranstaltung der "harten Männer". Auf dem Programm stehen einsame Skitouren, übernachtet wird in Winterräumen, Biwakschachteln, Heustadeln oder ähnlichem. Das Ziel der Winterraumtour 2004 wurde kurzfristig von den Lechtalern ins hinterste Ultental verlegt.    
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Ankunft im hintersten Ultental - An Schnee herrscht kein Mangel. Bald nach dem Aufbruch passieren wir den letzten Bergbauernhof... ...und ab da heißt's Spuren im knietiefen Neuschnee.
Nur sehr mühsam und langsam kommen wir voran. Der Eingang zum Unterstand weckt Erinnerungen an die letztjährige Winterraumtour... ...doch unser erstes Nachtquartier stellte sich innen dann als überraschend komfortabel heraus.
Am nächsten Tag starten wir in St. Gertraud in Richtung Haselgruberhütte. Der Weg führt zu Beginn am Bach des Kirchbergtales entlang ... ... und dann über freies Almgelände aufs Rabbijoch zu. Vor uns drei Salzburger, die uns heute die Mühsal des Spurens abnehmen.
Hans im Aufstieg unterhalb des Rabbijochs. Am Joch stehen wir dann endgültig in den Wolken und es beginnt zu schneien. Die tiefverschneite Hütte zu finden, die sich auf der anderen Seite unterhalb des Jochs im Nebel versteckt, ist gar nicht so einfach. Dafür aber keine Probleme, den Winterraum zu finden - ein "Glaspalast".
Gemeinsam mit den Salzburgern, die nach einer kurzen Brotzeit dann gleich wieder ins Tal abfahren, schaufeln wir die Hüttentüre frei. Ofen gibt's leider keinen, dafür aber weiche Matratzen... ... und ein anständiges Abendessen.
In der Nacht hat starker Nordföhn eingesetzt, so dass am Morgen der frisch gefallene Pulver stark verblasen ist. Die Abfahrt ist im oberen, dem Wind ausgesetzten freien Gelände kein besonderer Ski-Genuß, ... ... aber der herrliche Blick nach Norden auf die Sarntaler und Meraner Berge entschädigt.
 
Weiter geht's ... ... und bald sind wir wieder zurück in St. Gertraud.  
 


Fotos: Michael Altmann


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